Seit 1955
Die Geschichte unseres Jägerzuges
Der Jägerzug „Jungschützen“ wurde im Jahr 1955 auf dem „Dörpel“ – der Haustürtreppe von Tant Adelheid an der Hauptstraße 61 in Neuenhausen – gegründet.
Damals trafen sich dort regelmäßig zehn junge Männer der Jahrgänge 1940 und 1941, um ihre Abende gemeinsam zu verbringen. Aus diesen Treffen entstand schließlich die Idee, sich aktiv am Schützenfest der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Neuenhausen zu beteiligen. Dem Alter der Gründer entsprechend wurde der Jägerzug „Jungschützen“ ins Leben gerufen.
Seit seiner Gründung hat der Zug das Schützenwesen in Neuenhausen über viele Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgeprägt. Besonders stolz ist der Jägerzug auf die zahlreichen Mitglieder, die im Laufe der Vereinsgeschichte höchste Würden erringen konnten.
Schützenkönige aus den Reihen der Jungschützen
Aus unserem Jägerzug gingen bisher sechs Schützenkönige hervor:
- Ditmar Hoppe (1975/1976)
- Heinz Küppers (1979/1980)
- Hans-Richard Obel (1986/1987)
- Heinz Hoffmann (1995/1996)
- Christoph Heyer (2014/2015)
- Markus Heyer-Schumacher (2022/2023)
Dem Namen des Zuges entsprechend stellten die Jungschützen außerdem zwei Jungschützenkönige:
- Paul Aretz (1965/1966)
- Markus Monheimius (2003/2004)
Engagement für die Bruderschaft
Auch über das Schützenfest hinaus haben sich zahlreiche Mitglieder in verantwortungsvollen Funktionen für die Bruderschaft engagiert.
Unser leider verstorbenes Mitglied Ditmar Hoppe leitete 25 Jahre als Brudermeister die Geschicke der Bruderschaft und prägte deren Entwicklung nachhaltig.
Paul Aretz war im Jahr 1977 Mitbegründer des Edelknabenkorps und setzte damit einen wichtigen Meilenstein für die Nachwuchsarbeit.
Von 1984 bis 1993 führte Hermann-Josef Bartz das Regiment als Jägermajor. Darüber hinaus engagierten sich Christoph Heyer als erster Geschäftsführer sowie Stefan Salchert als Verwalter des Schützenhauses über viele Jahre hinweg für die Gemeinschaft.
Verbunden mit unserem Heimatdorf
Die Jungschützen fühlten sich seit jeher nicht nur der Bruderschaft, sondern auch ihrem Heimatdorf Neuenhausen eng verbunden.
So geht der heute auf der Vollrather Höhe stehende Gedenkstein zur Erinnerung an das ehemalige Gut Vollrath ebenso auf die Initiative von Mitgliedern unseres Jägerzuges zurück wie die Pflanzung der drei „Lengcher“ (Linden).
Ein weiteres bleibendes Zeichen setzte Wolfgang Blumenkamp, der die heutige Ortsfahne von Neuenhausen entwarf und damit eine neue Tradition für unseren Ort begründete.
Eine Gemeinschaft seit 1955
Seit mittlerweile vielen Jahrzehnten stehen die Jungschützen für Kameradschaft, Zusammenhalt, Tradition und gelebtes Brauchtum. Generationen von Mitgliedern haben den Zug geprägt und weiterentwickelt.
Mit Stolz blicken wir auf unsere Geschichte zurück und gleichzeitig mit Zuversicht in die Zukunft – damit die Tradition unseres Jägerzuges auch für die kommenden Generationen lebendig bleibt.